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Bestimmung von Admittanz in sechs Freiheitsgraden für die komponentenbasierte TPA

* Presenting author
Day / Time: 16.08.2021, 10:20-10:40
Room: Strauss 1
Typ: Regulärer Vortrag
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Abstract: Für die komponentenbasierte Transferpfadanalyse wird ein komplexes Gesamtsystem in beschreibbare Teilsysteme zerlegt und dafür geeignete Schnittstellen definiert. Mit der etablierten Schnittstellenschreibung wird in den meisten Anwendungsfällen die Körperschallkopplung in einem Punkt je Schnittstelle in bis zu drei Freiheitsgraden berücksichtigt. Die messtechnische Charakterisierung der drei translatorischen Freiheitsgrade erfolgt dafür mit Hilfe triaxaler Beschleunigung- oder Kraftmesstechnik. Dabei bleiben jedoch rotatorische Freiheitsgrade und folglich die Übertragung von Biegewellen zwischen den Teilsystemen unberücksichtigt. Die „virtual point transformation“ bietet hierfür einen Lösungsansatz. Jedoch ist der nutzbare Frequenzbereich dieser Methode durch die Forderung nach einer starren Schnittebene zum Teil stark eingeschränkt. Aufbauend auf der „virtual point transformation“ wird im vorliegenden Beitrag eine Methode vorgestellt, mit deren Hilfe Eingangs- und Transferadmittanzen von einem Koppelpunkt für einen erweiterten Frequenzbereich messtechnisch bestimmt werden können. Diese Informationen können für eine vollständige Quellcharakterisierung, Prognosen im Gesamtsystem und für eine Bewertung der Einzelbeiträge der sechs Freiheitsgrade genutzt werden.